Kooperationspartner/-innen

Ziele der Netzwerkarbeit

Die Arbeit in Netzwerken, das Zusammenwirken relevanter Institutionen und Gruppen eines Sozialraumes, verfolgt verschiedene Ziele und fördert positive Effekte:

  • Zusammenbringen von Menschen, Ideen und Institutionen
  • Erreichung gemeinsamer Ziele
  • Nutzung und dauerhafte Bündelung vorhandener Ressourcen
  • Gewinnung größerer Akzeptanz bei Bevölkerung und im politischen Raum durch Auftreten als Netzwerk
  • Schaffung von Transparenz, Vernetzung und Strukturförderung
  • Finden neuer praxisgerechter Lösungen und nachhaltiger Wege
  • Unterstützung bei Erschließung neuer Finanzquellen
  • Optimierung eigener Arbeit durch Lernen von anderen
  • Verstetigung und Verzahnung mit weiteren Maßnahmen

Neben diesen strategischen Effekten können die Gründe für eine Zusammenarbeit mit Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern auch ganz praktischer Natur sein. Aufgaben werden auf verschiedene Personen aufgeteilt. Verschiedene Menschen sorgen für einen kreativen Raum. Mit mehr Menschen können mehr Mitmach-Aktionen angeboten und moderiert werden. Somit wird das Angebot bunter und breiter.

Planungstreffen und Aufgabenverteilung

Für die Vorbereitung von JugendFilmTagen reichen ein bis zwei Planungstreffen. Ihr Netzwerk besteht aus Vertreter/-innen aus mit dem Themenspektrum der JugendFilmTage befassten Institutionen, bestehend bspw. aus Akteuren der HIV/Aids-Prävention, Sexualaufklärung, Jugendarbeit, der Schulbehörde u. a. Mit diesem Gremium entwickeln Sie gemeinsam das Konzept (Ziele, Zielgruppen, Themen) für Ihre regionalen JugendFilmTage. Sie entscheiden über die Filmauswahl, die Mitmach-Aktionen und die Einbeziehung der Lehrkräfte, entwickeln Strategien für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Aufgaben werden unter den beteiligten Mitarbeiter/-innen verteilt, um den Arbeitsaufwand überschaubar zu gestalten.

Im Rahmen der Kinotage sind alle Akteurinnen und Akteure mit einer Mitmach-Aktion vor Ort und stellen sich dort den Jugendlichen und deren Lehrkräften mit Fragen und Antworten zu den Themen Ihrer JugendFilmTage zur Verfügung.

Wenn in Ihrem Kreis nicht genügend Institutionen aus dem Themenspektrum der JugendFilmTage tätig sind, erweitern Sie doch Ihre Ansprache auf Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner wie z. B. Arbeitsagenturen, Krankenhäuser, Stadtteilmanagement, Straßensozialarbeit, Schulabbrecherprojekte u. a.

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