Kooperationspartner/-innen

Beziehen Sie Kooperationspartner/-innen mit ein, um die JugendFilmTage gemeinsam durchzuführen.

Die JugendFilmTage eignen sich sehr gut, um die Netzwerkarbeit vor Ort zu stärken. Gemeinsam organisierte und veranstaltete Projekte schaffen gute Beziehungen zwischen den Institutionen. Netzwerkarbeit ermöglicht ressourcenschonende Arbeit, da jede/r die jeweiligen besonderen Fähigkeiten einbringen kann.

Präventionsprojekte, wie die JugendFilmTage leben auch davon, dass die Zielgruppen (Schüler/-innen und Lehrkräfte) die Menschen aus den Beratungsstellen und Institutionen persönlich kennen lernen, um eine später vielleicht erforderliche Kontaktaufnahme zu erleichtern. Mehr zum Thema Netzwerkarbeit finden Sie hier.

Sprechen Sie Institutionen in Ihrer Region an und gewinnen Sie so Kooperationspartner/-innen.

Als Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner sind alle Institutionen denkbar, die sich regional und/oder überregional im Bereich der HIV/Aids- und STI- Prävention und Sexualaufklärung engagieren. In vielen Regionen sind das Gesundheits- und Jugendämter, Aidshilfen, Beratungsstellen, wie z. B. pro familia oder Donum Vitae, die Jugendsozialarbeit, Lebenshilfen u.a. Für die Einladung der Institutionen zu einem Planungstreffen im Kooperationskreis finden Sie im Leitfaden Textbausteine und Planungshilfen. Im Rahmen der Planungstreffen können alle beteiligten Akteur/-innen eine gemeinsame regionale Konzeption definieren.

Verteilen Sie die anfallenden Aufgaben innerhalb Ihres Kooperationskreises.

Der Kreis regionaler Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner übernimmt alle anfallenden Planungs- und Organisationsschritte, am besten jede/r im jeweiligen Themenschwerpunkt. So kann sich z. B. das Kino um die Filmdisposition kümmern; das Schulamt möglicherweise die Verteilung der Flyer an die Schulen übernehmen, usw. An den Kinotagen besetzt im besten Fall jede Institution eine thematisch passende Mitmach-Aktion und moderiert diese.

Weitere Informationen rund um die Aufgaben des Netzwerkes finden Sie hier.

Beziehen Sie Ihre Mit-Akteure ein, wenn die Planung und Organisation Sie überfordert oder Sie Rat benötigen.

Verteilen Sie die Organisation der JugendFilmTage auf mehreren Schultern. So können beispielsweise die Anmeldekoordination in einer Hand und die Kommunikation mit dem Veranstaltungsort in einer anderen Hand liegen. Wichtig ist die Bündelung aller Informationen bei einer Person, der Projektleitung. Sprechen Sie Ihre Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner an und bitten um Unterstützung in den Bereichen, die Ihnen zu viel werden.

Schwierigkeiten und Spannungen im Netzwerk können entstehen.

Gehen Sie konstruktiv damit um. Wie in jeder Arbeitsgruppe können auch innerhalb dieses Netzwerkes Spannungen auftreten. Schwierigkeiten lassen sich meist durch eine offene Ansprache und gegenseitiges Verständnis aus der Welt schaffen. Beziehen Sie die anderen Netzwerkpartner/-innen mit in die Lösung des Konfliktes ein. Wenn die Parteien gar keine Lösung miteinander finden können, ist manchmal eine Trennung der bessere Weg. Vielleicht lassen sich die JugendFilmTage dann in einem kleineren Rahmen durchführen.

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