»Gesundheit und Sexualität in Deutschland« (GeSiD)

Um Daten zur sexuellen Gesundheit in Deutschland zu generieren und damit auch die Präventionsmaßnahmen von LIEBESLEBEN passgenau sowie zielgerichtet weiterzuentwickeln, fördert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Befragung zur »Gesundheit und Sexualität in Deutschland« – kurz: GeSiD. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und dem Meinungsforschungsinstitut EMNID werden dabei rund 5.000 Menschen zu Beziehungen, Erfahrungen und sexuellen Einstellungen befragt.

Zwei Freundinnen schauen gemeinsam auf ein Tablet, eine der Frauen erklärt etwas.

Was steckt genau hinter der Studie »Gesundheit und Sexualität in Deutschland«?

Mit der Befragung »Gesundheit und Sexualität in Deutschland« (GeSiD) sollen umfassende Daten zur  sexuellen Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland erhoben werden. Diese sollen dabei helfen, Präventions-, Vorsorge- und Versorgungsmaßnahmen im Bereich der sexuellen Gesundheit gezielt weiterzuentwickeln und zu verankern. Ein zentraler Forschungsschwerpunkt liegt dabei auch auf der Verbreitung von und dem Wissen über sexuell übertragbare Infektionen (STI).

Nach der bereits abgeschlossenen Pilotstudie »LIEBESLEBEN in Deutschland« sollen nun von Oktober 2018 bis April 2019 etwa 5.000 Erwachsene im Alter von 18 bis 75 Jahren in ganz Deutschland befragt werden. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Und alle Antworten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nur in anonymisierter Form zu statistischen Zwecken ausgewertet.

Und welche Themen werden in der Studie behandelt?

Die Teilnehmenden werden gebeten, Angaben zu ihren bisherigen Erfahrungen mit Liebe, Sexualität und Partnerschaft zu machen. Fragen nach sexuellen Wünschen, aber auch nach sexuellen Problemen werden ebenso gestellt wie Fragen nach sexuell übertragbaren Infektionen. Da sexuelle Gesundheit nicht losgelöst von der allgemeinen gesundheitlichen Situation zu betrachten ist, gibt es auch dazu Fragen. Die ersten Ergebnisse der Studie sollen bereits Ende 2019 vorliegen.

Weitere Informationen zur GeSiD-Studie gibt es unter www.gesid.eu.


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