Filme

Spielfilme eignen sich hervorragend, um sich mit den Themen Liebe und Freundschaft, Sexualität und Schutz auseinanderzusetzen. Für Jugendliche und junge Erwachsene sind Filmvorführungen gleichermaßen attraktiv. Sie wecken per se das Interesse der Heranwachsenden. Und genau dies wird bei den JugendFilmTagen genutzt, um einen guten Anlass zu liefern, damit sich Jugendliche und junge Erwachsene anhand der dargestellten Geschichten den verschiedenen Themen nähern.

Filme wirken!

Über die im Film dargestellten Bilder und Geschichten lässt sich ein persönlicher Bezug herstellen. Denn oft identifizieren oder auch distanzieren sich Jugendliche mit den Hauptfiguren des gezeigten Films. Durch diesen persönlichen Zugang sind die Themen präsenter und nachvollziehbarer. Eine Auseinandersetzung und Diskussion wird hierdurch lebendiger und eindrucksvoller.

Mithilfe von begleitenden Mitmach-Aktionen bei den JugendFilmTagen sowie Vor- und Nachbereitungen im Schulalltag oder in der Freizeiteinrichtung können die ausgewählten Themen vertieft werden. Daher ist die Einbindung (anderer) Lehrkräfte äußerst wichtig, um die gewünschte Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Filmauswahl

Ob Sie die Filmauswahl thematisch bündeln im Sinne von Schwerpunkt-JugendFilmTagen oder inhaltlich in die Breite gehen, ist Ihre konzeptionelle Entscheidung. Berücksichtigen Sie jedoch auch die räumlichen Möglichkeiten Ihres Veranstaltungsortes und die Anzahl sowie das Alter der eingeladenen Jugendlichen.

Um passende Filme zu finden, gibt es im Internet verschiedene Datenbanken, in denen stets auch die aktuellen Filme zu finden sind. Dazu reicht es in der Regel schon aus, gängige Suchmaschinen zu befragen. Wollen Sie eine thematische Auswahl treffen, empfiehlt es sich passende Suchbegriffe innerhlab der Datenbanken zu wählen, etwa »Coming-out«, »Das erste Mal«, »Pubertät« oder dergleichen. Auch filmspezifischere Begriffe oder Eingrenzungen nach Genres sind möglich, beispielsweise »Coming-Of-Age-Film« oder »Jungendfilm«.

Oft helfen Ihnen bei der Auswahl auch Empfehlungen aus regionalen Netzwerken, von Fachleuten aus der Jugendarbeit, Sexualaufklärung und der HIV- sowie STI-Prävention, die vielleicht sogar bereits JugendFilmTage umgesetzt haben. Außerdem können Sie selbstverständlich auch Lehrkräfte dazu befragen, welche Filme Sie für sinnvoll erachten.  Und nicht zuletzt wird Ihnen sicherlich auch das Kino, in dem Sie die JugendFilmTage durchführen wollen, behilflich sein können.

Beachten Sie bei der Auswahl unbedingt die FSK-Freigaben! Außerdem können Sie die Bewertung möglicher Filme und die Entscheidung darüber, welche gezeigt werden sollen, auch in Ihrem Netzwerk diskutieren – wir empfehlen in jedem Fall, die Filme vorher bereits zu sichten.

Spots von LIEBESLEBEN

LIEBESLEBEN stellt Ihnen auf Anfrage gerne auch Spots mit der entsprechenden Vorführgenehmigung zur Verfügung. Dabei handelt es sichin der Regel um Material, das für Online-Auftritte produziert wurde, etwa Clips der Infektastischen STI. Sie können diese Spots unmittelbar vor den Spielfilmen ausstrahlen, um einen deutlichen inhaltlichen Impuls zum Thema HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen (STI) zu setzen. Wenn Sie sich für dafür interessieren, schicken Sie Ihre Anfrage an infodo not copy and be happy@liebeslebendot or no dot.de.

Filmverleih

Um Filme bei Ihren JugendFilmTagen präsentieren zu dürfen, benötigen Sie eine Vorführlizenz von der jeweiligen Filmverleihfirma, die in der Regel mit einer entsprechenden Lizenzgebühr verbunden ist. Doch keine Sorge – hier kann Ihnen sicherlich das Kino, in dem Sie Ihre JugendFilmTage durchführen wollen, behilflich sein. Es wird in aller Regel bereits Kontakt mit Verleihfirmen haben und kann die Vorführlizenz auch in Ihrem Namen erwerben. Außerdem können so direkt die technischen Voraussetzungen der Filmkopie zur Vorführung geklärt werden – manche Kinos verfügen nämlich immer noch über analoge Projektoren, andere hingegen benötigen die Filme auf speziellen Festplatten.

Betonen Sie bei Ihren Preisverhandlungen mit den Filmverleihern den nichtkommerziellen Charakter der Veranstaltung ebenso wie das soziale Engagement aller Beteiligten. So lassen sich meist günstige Konditionen aushandeln. Es kann aber auch sinnvoll sein, wenn Sie die Filmausleihe direkt über das Kino organisieren – fragen Sie dazu doch einfach mal bei Ihren Kinopartnern nach.


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