Der Welt-AIDS-Tag

Jedes Jahr findet am 1. Dezember der Welt-AIDS-Tag statt, ein internationaler Aktions- und Gedenktag. Mit verschiedenen Kampagnen und Aktionen wird dann verstärkt daran erinnert, dass HIV noch nicht der Vergangenheit angehört und dass es – auch in Sachen Solidarität – noch einiges zu tun gibt. 

Positiv zusammen leben

Personen stehen vor einem Welt-AIDS-Tag Plakat und halten Schilder mit Statements in die Höhe. (v.l.) Silke Klumb, Geschäftsführerin der Deutschen AIDS-Hilfe, Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, Testimonial Lillian, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Testimonial Christoph, BZgA-Leiterin Dr. Heidrun Thaiss, Björn Beck vom Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe.

In Deutschland leben rund 87.000 Menschen mit HIV/AIDS. Dank moderner Medikamente haben die meisten von ihnen eine fast normale Lebenserwartung. Sie können in jedem Beruf arbeiten und ihre Freizeit gestalten wie andere auch. Wird HIV rechtzeitig festgestellt und behandelt, ist eine AIDS-Erkrankung vermeidbar.

Man kann also heute in der Regel gut mit HIV leben. Aber immer noch wird hinter dem Rücken von Menschen mit HIV getuschelt, verweigern manche Ärztinnen und Ärzte eine Behandlung, und in einigen Fällen ist sogar der Arbeitsplatz in Gefahr. Zurückweisung, Ausgrenzung und die Angst davor wiegen heute für viele HIV-Positive schwerer als die gesundheitlichen Folgen der Infektion selbst.

Deshalb setzen sich das Bundesministerium für Gesundheit, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche AIDS-Hilfe und die Deutsche AIDS-Stiftung mit einer gemeinsamen Kampagne für Menschen mit HIV ein: Unter dem Motto »Positiv zusammen leben« soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Menschen täglich Ablehnung erfahren, nur weil sie HIV-positiv sind. Alles Wichtige zu dieser Kampagne und alle Presseinformationen finden Sie auf der Internetseite www.weltaidstag.de.

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