Traumfrau / Traummann

Sich per Körperumriss eine Traumfrau bzw. einen Traummann gestalten

Themen
Sexuelle Vielfalt | Über Sex reden | Beziehung und Partnerschaft | Liebe und Verliebtsein | Geschlechterrollen | Körper und Aussehen | Gefühle | Einstellungen und Werte | Toleranz und Solidarität | Vertrauen und Verantwortung
Typ
Positions- / Meinungs- / Rollenspiele
Setting
Geschlossene Gruppe
Alter
Empfohlen ab ca. 13 Jahren
Dauer
30 min
Materialien

Eigenes Material: 2 Bögen Packpapier in Personengröße, dicke Stifte

Variante: je TN ein Papier und ein Stift

Vorbereitung

Besorgen Sie die u. g. Materialien.

Ablauf

Teilen Sie die Gruppe in Mädchen und Jungen auf. Geben Sie jeder Gruppe ein Packpapier und dicke Stifte. Wenn möglich, sollten die Gruppen in unterschiedlichen Räumen arbeiten, um sich nicht gegenseitig zu beeinflussen. Die Jungen zeichnen den Umriss einer Frau (ggf. auch eines Mannes), die Mädchen einen Mann (ggf. auch eine Frau). Ist das Papier nicht groß genug, sollten zumindest Kopf und Rumpf abgebildet werden. Jede Gruppe soll in die Umrisse in Stichworten aufschreiben, wie sie sich ihre Traumfrau/ihren Traummann idealerweise wünschen. Die TN können alles aufschreiben, was ihnen einfällt, auch Meinungen und Vorurteile, mit denen sich nicht alle TN identifizieren können. (Alternativ: Nur Attribute, die in der Gruppe eine Mehrheit finden, werden aufgeschrieben.) Wenn beide Gruppen fertig sind, präsentieren sie ihre Traumfrau bzw. ihren Traummann der anderen Gruppe. Die Diskussion über die Wünsche und Vorstellungen beginnt.

Option: Jedes Gruppenmitglied entwickelt für sich eine Traumfrau oder einen Traummann. Diese können auch gleichgeschlechtlich sein.

Auswertungsfragen
  • Was ist Traum und was ist
 wirklich möglich?

  • Was ist mir wichtig?

  • Worauf kommt es in einer Liebesbeziehung/einer Freundschaft an?
  • Wünschen sich Mädchen und Jungen verschiedene Attribute?
  • Wenn ja, was ist unterschiedlich und was gemeinsam?
  • Was sagen Mädchen und Jungen jeweils zu den Wünschen des anderen Geschlechtes?
  • Woher kommt es, dass sich Frauen »andere« Männer und Männer »andere« Frauen wünschen?
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