PrEP

Eine neue Möglichkeit, HIV-Infektionen zu verhindern, ist die sogenannte Prä-Expositions-Prophylaxe, kurz PrEP. Sie kann in ganz bestimmten Situationen geeignet sein, um einer Ansteckung vorzubeugen – sie ist jedoch kein Ersatz für Safer Sex.

Was ist eine PrEP?

Wichtig!

Die PrEP ist kein Kondom in Tablettenform! Anders als Kondome schützt eine PrEP nämlich nicht vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Deshalb sollten Kondome auch bei der PrEP weiter benutzt werden.

Bei einer PrEP nehmen HIV-negative Menschen mit einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ein HIV-Medikament ein. Bei korrekter Einnahme schützt die PrEP in hohem Maße vor einer HIV-Infektion.

Allerdings kann sie teils ernste Nebenwirkungen auslösen, die jedoch oft nicht gleich spürbar sind. Daher sollte die PrEP nur unter ärztlicher Betreuung erfolgen.

Und wann kommt eine PrEP in Frage?

Für Menschen mit besonders hohem HIV-Risiko kann die PrEP neben der Verwendung von Kondomen eine zusätzliche Möglichkeit zum Schutz vor HIV sein. Zu beachten ist dabei jedoch, dass die PrEP nur bei korrekter Einnahme schützen kann. Außerdem werden die Kosten zurzeit nicht von den Krankenversicherungen übernommen.


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